2009 - Kirchenmusik Vilsbiburg

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2009

Großartiger Kirchenmusiktag
Stefan Metz ließ die Chöre des Dekanats einen Klangkörper werden


Vilsbiburg. Zum ersten Mal nach vielen Jahren trafen sich die Chöre des Dekanats mit ihrem neuen Dekanatskirchenmusiker Stefan Metz zum persönlichen Kennenlernen im Pfarrheim Sankt Josef und zur Einstudierung der anspruchsvollen Musikliteratur, die Stefan Metz schon den Chorleitern der einzelnen Pfarreien vorgelegt hatte.
Obwohl die verschiedenen Chöre wegen der vorausgegangenen Feiertage nur an diesem Sonntag Zeit hatten, die ausgewählten Stücke zu proben, klang der Chorgesang während der Eucharistiefeier wohltuend homogen. Stefan Metz gelang es, die einzelnen Chöre zu einem einzigen gewaltigen Klangkörper zusammenzuführen, der ein beeindruckendes Lob Gottes erklingen ließ.
Dekan Walter Schnellberger, der den abendlichen Abschlussgottesdienst zelebrierte, machte den Sängern ein großes Kompliment, sie hätten in der kurzen Zeit der Einstudierung Mut und Selbstbewusstsein gezeigt und ihr Bestes zur Ehre Gottes gegeben. Dem jungen Musiker Stefan Metz dankte er ausdrücklich für sein großes Engagement, das dieser trotzt seines Studiums mit den Chören des Dekanats zeige. Er sprach die Hoffnung aus, dass es in Zukunft wieder jedes Jahr einen Dekanatsmusiktag geben werde.
Der Kirchenmusiktag stand unter dem Doppelthema "Die Saat wächst wie von selbst - Gott loben das ist unser Amt". In seiner Predigt wies Dekan Schnellberger, auf das Tagesevangelium eingehend, auf die Tatsache hin, dass die Erde nicht von selbst ihre Frucht bringe, sondern einiges dazu getan werden müsse. Vor allem der Landwirt spüre, dass trotz aller Mühe und Sorge ums tägliche Brot ein anderer, ein Größerer, also Gott am Werk sei. Er schenke Wachstum und Gedeihen. "Unser Planen und Organisieren ist deshalb nicht überflüssig, aber das Vertrauen in Gottes Fürsorge ist die Botschaft des Evangeliums," so Schnellberger.
Im zweiten Teil seiner Predigt ging der Dekan ganz auf die Pflege der Kirchenmusik ein, die für eine gute Liturgie von großer Bedeutung sei. Der Prediger zitierte aus der Liturgie-Konstitution des II. Vatikanums: "Der Gesang ist ein notwendiger Bestandteil der feierlichen Liturgie. Musik und Gesang gehören wesentlich zum Vollzug der Liturgie, sie sind tragende und gestaltende Elemente." Auch der Volksgesang sei eine wichtige Art tätiger Teilnahme am Gottesdienst. Deshalb fand es Dekan Schnellberger gut, dass der Dekanatsmusiktag in die abendliche Eucharistiefeier einmündete.
In diesem Gottesdienst konnte die Gemeinde einen perfekt einstudierten und wohlklingenden Chorgesang aus verschiedenen Epochen hören. Besonders eindrucksvoll war der Kommuniongesang "Laudate Dominum", dessen vertonter Text der 150. Psalm, der so genannte Große Lobpreis ist, in dem die Freude und der Dank über Gottes Schöpfung zum Klingen gebracht wird. Den Kantorendienst übernahm Andreas Hilz, Kristiina Hartmann spielte an der Orgel, die Gesamtleitung hatte Stefan Metz inne. -mb-
Vilsbiburger Zeitung vom 14.6.2009

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